Piraten zanken, titelt ein Artikel des heutigen Tagesspiegels. Das ist doch klar, dass bei einer demokratischen Partei mehrere Meinungen zulässig, ja sogar gewünscht und streitbar sind.
Wäre die erste Sitzung anders verlaufen, hinter verschlossenen Türen und hätte nur einstimmige Entscheidungen hervorgebracht, würde ich mich sorgen – so, wie es jedoch tatsächlich lief, war es authentisch und im Sinne der Partei.
Der von der Presse als Streit um Posten wahrgenommene Disput ist meiner Meinung nach mehr als das. Es zeichnet sich für mich als außerhalb der Fraktion stehendes Parteimitglied ab, dass sich innerhalb der Fraktion mindestens zwei Lager bilden, die zukünftig jeweils auf ihre Art Politik machen wollen.
Überhastete Entscheidungen schaden der Partei meines Erachtens eher, als das Sie nutzen. Ich stimme @RealDeuterium (Gerwald Claus-Brunner) zu einhundert Prozent zu, wenn er der Argumentation von @Schmidtlepp (Christopher Lauer) widersprechend sogar vehement Öffentlichkeit fordert und Lauer bittet, Schnodderigkeiten zu unterlassen.
Meine persönliche Meinung ist, dass die Öffentlichkeit (der Sitzungen) zwingend notwendig ist. Zum einen, um gegebene Versprechen einzulösen aber auch um allen Piraten und anderen Interessenten die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild von der Arbeit der Fraktion und deren Mitgliedern machen zu können.
Piraten zanken, titelt ein Artikel des heutigen Tagesspiegels. Das ist doch klar, dass bei einer demokratischen Partei mehrere Meinungen zulässig, ja sogar gewünscht und streitbar sind. Wäre die erste Sitzung...